Am Wochenende des 6./7. Oktober 2001 wurden während des IARU-UHF-SHF-Kontest von drei saarländischen
Funkamateuren mehre QSO´s mit Licht als Informationsträger durchgeführt. Die maximale überbrückte Distanz
lag bei 5 Kilometer. Die Verbindungen wurden im sichtbaren optischen Bereich d.h., 660 Nanometer Wellenlänge
bzw. im Frequenzbereich 394 Teraherz durchgeführt. Der optische Bereich beginnt bei 300 Gigaherz, das entspricht
einer Wellenlänge von einem Millimeter. Die Wellenlängeangabe ist noch üblich und maßgebend, denn die praktische
Frequenzangabe und damit die Bandbezeichnung stimmt nicht in jedem Fall mit der Wellenlängeangabe überein.
Nach meiner Kenntnis war das die erste optische Kommunikation von Funkamateuren in unserem Distrikt.
Selbstbau Laser-TRX
Die beteiligten Funkamateure Wolfgang DA5FK, Teo DA5FAT und Frank DA5FFP besitzen seit dem 26.9.2001 die vorgenannten zusätzlichen Rufzeichenzuteilungen gemäß §16 AfuV für besondere experimentelle und technische Studien. Besonderer Wert bei den Zuteilungs- und Nutzungsbedingungen wird auf die Sicherheit von Personen gelegt.
Die Stationen sind in der Anlehnung an die Veröffentlichungen von Peter Greil DL7UHU im Tagungsband Weinheim 2001 und Hans-Helmuth Cuno DL2CH in der Cq-DL 10/2001 aufgebaut. Es sind zwar alle Modulationsarten erlaubt aber aus Gründen der Einfachheit wurde Frequenzmodulation benutzt. So ist eine Gegenstation leichter zu finden. Die Laser-leistung des Senders beträgt 7mW, das entspricht Laserklasse 3B.